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Berberitze und Zereshk: Die persische Geschichte von BerBerSan®

Berberitze und Zereshk: Die persische Geschichte von BerBerSan®

Eine BerBerSan® Erzählung

Von Kermanshah in deine Hände

Wie aus der Berberitze - in Persien Zereshk genannt -, dem Wissen einer persischen Arztfamilie und der Sorgfalt einer österreichischen Apotheke ein Präparat wurde, das heute vor dir steht.

Kermanshah  ·····  Schladming

Es beginnt, wie viele wahre Geschichten beginnen: mit einer Erinnerung. Mit einem Vater, der nicht mehr unter uns ist, und mit einer Frucht, die so tief rot leuchtet, dass die Menschen in Persien sie seit jeher wie kleine Rubine im Garten behandeln. Diese Frucht heißt Zereshk - die Berberitze. Und die Geschichte, die sie von den Ausläufern der Zagros-Berge bis in eine steirische Apotheke getragen hat, ist eine Geschichte über Herkunft, über Hingabe und über das, was ein Mensch weitergibt, wenn er selbst schon gegangen ist.

Erlaube uns, sie dir zu erzählen. Nicht als Werbung, sondern so, wie man am Abend eine Familiengeschichte erzählt: langsam, mit Achtung vor den Menschen, die darin vorkommen.

Erstes Kapitel

Zereshk - die rubinrote Berberitze

In den Gärten und an den trockenen Hängen des persischen Hochlands wächst ein dorniger Strauch, den die Botanik Berberis nennt und den die Menschen dort Zereshk nennen. Im Herbst hängen seine Zweige voll länglicher, leuchtend roter Beeren. Sie werden mit Bedacht geerntet und in der Sonne getrocknet, bis sie glänzen wie kleine Edelsteine.

In der persischen Küche sind sie unverzichtbar. Über Zereshk Polo, dem safrangelben Reis mit Berberitzen, ist mancher Festtag gefeiert worden; ihre feine Säure ist der helle Ton, der ein ganzes Gericht zum Klingen bringt. Doch die Berberitze war nie nur Zutat. Sie war seit Jahrhunderten Teil der traditionellen persischen Heilkunde - beschrieben schon in den großen Werken der persisch-arabischen Medizin, bis hin zum Kanon des Ibn Sina, den der Westen als Avicenna kennt.

Wir erzählen dir das als kulturelle und kulinarische Geschichte, nicht als Heilversprechen. Was uns fasziniert, ist nicht eine Behauptung, sondern eine Beständigkeit: dass eine einzige rote Frucht so viele Generationen hindurch geschätzt wurde, über Länder und Sprachen hinweg.

Ex oriente lux - aus dem Osten kommt das Licht.

Zweites Kapitel

Kermanshah, die Stadt am Fuß der Berge

Im Westen des Iran, dort wo die Ebenen an die Zagros-Berge stoßen, liegt Kermanshah - eine alte Stadt an einer noch älteren Straße. Karawanen zogen hier einst vorbei; in Fels gehauene Reliefs erinnern bis heute an Reiche, die längst vergangen sind. Es ist ein Ort, an dem sich Wege kreuzen, an dem Wissen weitergereicht wurde wie Wasser von Hand zu Hand.

Aus dieser Gegend stammt die Familie Bahadori. Und wie in vielen persischen Familien lebte auch hier das Wissen um die Pflanzen des Landes nicht in Büchern allein, sondern in der Küche, im Gespräch, in der stillen Selbstverständlichkeit, mit der eine Generation der nächsten zeigt, was gut ist und was hilft.

Drittes Kapitel

Der Vater

Im Mittelpunkt dieser Erzählung steht ein Mann, den wir nicht mehr fragen können, den wir aber in Ehren halten, der Vater unseres Mitgründers und Internisten Dr. Babak Bahadori. Er war persischer Arzt.

Wir setzen ihm hier kein Denkmal aus erfundenen Worten. Was von ihm bleibt, ist etwas Leiseres und Größeres zugleich: eine Haltung. Die Überzeugung, dass Heilkunst und Herkunft zusammengehören - dass das Alte nicht verworfen wird, nur weil es alt ist, und das Neue nicht gefürchtet, nur weil es neu ist.

Was er weitergab, war kein Fläschchen und kein Geheimrezept auf vergilbtem Papier - sondern die Achtung vor einer Tradition und der Anspruch, sie ernst zu nehmen. Diese Achtung nahm sein Sohn mit, als sein eigener Weg ihn nach Westen führte.

Viertes Kapitel

Vom Vater zum Sohn

Dr. Babak Bahadori wurde Internist - ein Arzt, der in der modernen Medizin zu Hause ist und der zugleich das Erbe seines Vaters in sich trägt. In Österreich, weit von den Bergen seiner Kindheit, blieb ihm die rote Frucht seiner Heimat gegenwärtig.

Aus dieser doppelten Herkunft entstand ein einfacher, hartnäckiger Gedanke: Was wäre, wenn man diese alte Tradition nicht als Folklore behandelte, sondern mit dem vollen Ernst der modernen Pharmazie? Nicht als Andenken, sondern als sorgfältig hergestelltes Präparat, das jeder Prüfung standhält, die eine Apotheke an ein Produkt stellt.

So fanden drei Menschen zusammen: Babak, der Arzt mit dem persischen Erbe; Dr. Agnieszka Magg, die Apothekerin, die für pharmazeutische Sorgfalt bürgt; und Bernhard Sikora, der die Idee in ein Unternehmen übersetzte. Aus dieser Verbindung wurde BerBerSan®.

Fünftes Kapitel

Die Reise nach Westen

Es gibt eine schöne Symmetrie in dieser Geschichte. Denn die Wege, auf denen einst Gewürze, Seide und Wissen von Persien nach Europa reisten, sind dieselben, denen unsere Erzählung im Geiste folgt: von Ost nach West, aus dem Hochland in die Alpen.

Am Ende dieser gedachten Reise steht Schladming in der Steiermark. Hier wird aus der Tradition ein Präparat - schonend gewonnen und mit der Genauigkeit hergestellt, die pharmazeutischer Qualität entspricht. Die Berberitze wird nicht romantisiert, sie wird verstanden: als Rohstoff, der Respekt verdient, und als Zutat einer flüssigen Zubereitung, die in dunklem Braunglas ihren Platz findet, damit Licht und Zeit ihr möglichst wenig anhaben können.

Was in einer persischen Küche als selbstverständliches Wissen begann, trägt heute eine PZN, wird über österreichische Apothekengroßhändler geführt und steht in den Regalen, in denen man Vertrauen erwartet.

Sechstes Kapitel

In deine Hände

Und so schließt sich der Kreis dort, wo du gerade sitzt. Das dunkle Braunglas, das du in der Hand hältst, trägt eine lange Linie in sich: eine Frucht aus dem persischen Hochland, das Wissen einer Familie, die Erinnerung an einen Vater, den Weg nach Westen und die Sorgfalt einer österreichischen Apotheke.

Das ist die Geschichte hinter dem, was du hältst. Kein Märchen im Sinne des Erfundenen, sondern eine Erzählung im ältesten Sinn: der Versuch, wahrhaftig zu bewahren, was einem anvertraut wurde.

BerBerSan®

In Erinnerung an Dr. Bahadori - und in deine Hände gelegt.

Hinweis. Dieser Text ist eine kulturelle und familiäre Erzählung über die Berberitze (Zereshk) und die Herkunft von BerBerSan®. Er dient nicht der Bewerbung gesundheitlicher Wirkungen. BerBerSan® ist ein Nahrungsergänzungsmittel und kein Ersatz für eine ausgewogene, abwechslungsreiche Ernährung und eine gesunde Lebensweise. Bei Fragen zu deiner Gesundheit wende dich bitte an deine Ärztin, deinen Arzt oder deine Apotheke.